Home
ÜBER MICH   |   POLITIK   |   KOMITEE   |   AGENDA   |   MEDIEN   |   LINKS   |   KONTAKT
Damit aus ALLEN etwas wird

Ich wünsche mir eine Volksschule, die allen Kindern faire Startbedingungen gibt. Dafür ist in den letzten Jahren einiges gemacht worden. Gerade die Reformen in der Volksschule der Stadt Zürich haben wesentlich dazu beigetragen. Einiges haben wir erreicht. Aber die Schule ist keine Insel. Vieles ist auf dem richtigen Weg, dennoch gibt es um die Schule herum - in der Gesellschaft - einiges zu tun.

Die Anforderungen der Gesellschaft an die Schule nehmen laufend zu. Beispielsweise verlangt der Unterricht aller Kinder in den Regelklassen zusätzliche Ressourcen. Gerade in Zeiten wie heute, wo die Finanzen knapp sind, steht die Frage nach der Verwendung der Mittel im Zentrum. An der Zukunft unserer Kinder darf nicht gespart werden. Die Bildung darf nicht zum Opfer von Sparübungen werden. Aber mit Geld allein ist auch nicht alles gelöst.

Wenn wir uns einig sind, dass am Start alle die gleichen Möglichkeiten haben sollen, müssen wir dafür Sorge tragen, dass auch alle Kinder mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den Kindergarten eintreten. Es ist unbestritten, dass es gesellschaftliche und soziale Unterschiede gibt. Aber auch die Veranlagungen und Begabungen sind nicht immer gleich, ebensowenig die Unterstützung durch die Eltern. Die Menschen sind unterschiedlich und das ist gut so. Es gibt begabtere und weniger begabte, intelligentere und weniger intelligente Menschen. Aber am Anfang sollen alle dieselben Startchancen haben. Die Frühförderung ist ein Mittel, um das zu ermöglichen. Damit aus allen etwas wird, braucht es im vorschulischen Bereich sprachliche Frühförderung.

Der Lebensraum Schule und die Arbeitswelt verlangen ein ausgebautes Betreuungsangebot. Die SP hat diesen Ausbau erkämpft: Heute garantiert die Gemeindeordnung der Stadt Zürich jedem Kind einen Betreuungsplatz. Heute wird zwischen Schule, Betreuung und Freizeitangeboten klar getrennt. Diese Parallelstrukturen müssen wir aufweichen. Dazu gehört auch, dass wir Schulfächer mit sportlichen, handwerklichen und musischen Angeboten verbinden. Damit können wir erreichen, dass die Hektik für die Kinder (und die Eltern) abnimmt – und schon sind wir einen Schritt weiter in Richtung Lebensraum Schule. Wir Eltern müssen durch Hortplätze, Mittagstische und familienfreundliche Stundenpläne in unserer Erziehungsaufgabe unterstützt werden. Doch die Schule kann uns nicht ersetzen.

Wenn es uns gelingt die Verbindung zwischen sozialer Herkunft und Schulerfolg etwas aufzuweichen, sind wir bereits einen grossen Schritt weiter in Richtung einer gerechteren Gesellschaft. Die Volksschule kann viel dazu beitragen. Bildung kann der Lift für den sozialen Aufstieg sein. Damit aus ALLEN etwas wird.

zurück
Artikel drucken
  
Artikel senden


Suche
Unterstützungskomitee
Viele Persönlichkeiten unterstützen meine Wahl als Schulpräsident. Werden auch Sie Mitglied.



NEWS
SA | 11 Sep 2010 | 17:00 - 20:00
Quartier-Polit-Apero in Wollishofen bei Fiammetta Jahreiss mit Claudia Nielsen

Facebook Gruppe
Unser Kandidat für das Schulpräsidium Uto

programming gate49